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Mein Moderationsverständnis

Beobachterin und Strukturgeberin im Arbeitsprozess

Als Moderatorin sehe ich meine Hauptaufgabe in der Gestaltung des Arbeitsprozesses. Mir persönlich ist in dieser Rolle wichtig, dass die geplanten Schritte gegangen werden und die Gruppe das definierte Ziel gemeinsam erreicht. Meine eigenen Ansichten treten dabei in den Hintergrund, denn gerade ein unvoreingenommener Blick auf das Geschehen ist oft ein großer Mehrwert für den Prozess.

Eine Moderation ist für mich gelungen, wenn

  • alle gemeinsam in den Prozess starten
  • die Gruppe gut zusammenfindet
  • jede/r mit seinen Ansichten zu Wort kommt
  • alle ihre Vorstellungen zum Thema einbringen können
  • während des ganzen Tages alle an Bord sind
  • die Gruppe gemeinsam Ergebnisse erarbeitet
  • am Ende konkrete ToDos und Verantwortlichkeiten feststehen.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Um meinen Auftrag genau zu klären, erhalten meine Kontaktpersonen vorab eine Reihe von Fragen. Ihre Antworten ermöglichen es mir, mich in die aktuelle Situation einzudenken. Weitere Details werden in einem Vorgespräch aufgegriffen. Auf dieser Basis erarbeite ich einen geeigneten Ablauf und die methodische Gestaltung des Tages.

Immer ein Auge auf das Geschehen

In meiner Rolle als Moderatorin sorge ich dafür, dass das vorher definierte Ziel gemeinsam erreicht wird. Wenn unterwegs Störungen auftreten, so greife ich diese als Möglichkeit zur Klärung auf. Mitunter kann es notwendig sein, das Ziel neu zu fassen. Wichtig dabei: Es wird von allen Anwesenden getragen.

Mein Augenmerk ist vor allem darauf gerichtet, dass  

  • die eingeplante Zeit eingehalten (und nicht überschritten) wird,
  • die Kommunikation konstruktiv und sachlich bleibt,
  • Störungen zur Sprache gebracht werden können,
  • konkrete Ergebnisse entstehen,
  • Verantwortlichkeiten und die nächsten Schritte festgelegt werden.

Frisch und bunt: Visualisierungen unterstützen das Denken

Eine Weiterbildung im sog. „visual facilitating“, d.h. die visuelle Begleitung von Arbeits- und Beratungsprozessen, hat mich inspiriert und dazu motiviert, weiter in diesen Bereich einzusteigen. Die Flipcharts, die dadurch entstehen, sind eingängig und werden mit von den Teilnehmenden mit konkreten Erlebnissen  verknüpft. So fällt es auch im Nachhinein leicht, sich anhand eines Fotoprotokolls zu erinnern. Da ich sehr gerne kreativ arbeite, passt diese Methode hervorragend zu mir. 

Vorab visualisierte Karten und Flips, z.B. für Abläufe oder Arbeitsaufträge, peppen die Moderationen auf.

MajanaBeckmann Visualisierung

Übrigens: Wenn Sie selbst regelmäßig die Moderation von Sitzungen übernehmen, gebe ich meine Visualisierungskenntnisse gern an Sie weiter. Kontaktieren Sie mich einfach!