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Über mich und meinen Weg zum Coaching

 

Begeisterung für das Lernen, oder: Wie alles begann

MajanaBeckmann ÜberMich

Schon während des Studiums haben mich Lernprozesse sehr interessiert. Ich konnte mich gut in Inhalte vertiefen, die ich spannend fand, und mit einer gewissen Zielstrebigkeit an meinen Aufgaben dranbleiben. Meine Schritte dabei genau zu organisieren, hat mir viel Spaß gemacht. Mit der Promotion habe ich mich anschließend für eine weitere Herausforderung entschieden. Maßgeblich dafür war die Aussicht, in meinem Lieblingsfachgebiet der vergleichenden Sprachwissenschaft weiterhin dazu zu lernen, eine Fragestellung bis ins Kleinste zu verstehen, ein langfristiges Projekt erfolgreich durchzuführen und zur Expertin zu werden.

Das Lernen selbst stand auch im Mittelpunkt meiner hochschuldidaktischen Qualifizierung, die ich während meiner Promotioszeit absolvierte. Aus dieser Weiterbildung habe ich viele Anregungen für meine Tätigkeit als Hochschullehrende aber auch als Lernende mitgenommen habe. Meine wichtigste Erkenntnis: Anknüpfen an die jeweils individuellen Voraussetzungen, Wissen und Kompetenzen so vermitteln und erwerben, dass sie im eigenen Hier und Jetzt Sinn ergeben, unterschiedliche Lerntypen ansprechen, Lernprozesse aktiv ermöglichen  - so kann Lernen nachhaltig und erfolgreich sein.

Bis heute finde ich es spannend, mein eigenes Lernen zu reflektieren und dadurch auch mehr über mich selbst zu lernen.

 Herausforderungen einer langfristigen Aufgabe, oder: Der Schlüssel zur Motivation

Auf dem Weg zum Doktortitel boten sich mir jede Menge weitere Herausforderungen, die aus meiner Sicht nicht nur für die Arbeit an einer Hochschule relevant sind, sondern immer dort, wo Menschen in längerfristige Projekte involviert sind:

  • Wie werde ich meinen Ansprüchen und denen der anderen Menschen gerecht?
  • Wie teile ich mir meine Zeit sinnvoll ein?
  • Wie erhalte ich mir meine Motivation?
  • Wie kann ich mit gutem Gewissen meine Freizeit genießen – obwohl doch immer etwas zu tun wäre?

In diesem Entwicklungsprozess habe ich mich – unterstützt durch Coachings – immer besser verstanden. So habe ich gelernt, wie ich meine Arbeitsprozesse so gestalten kann, dass sie mir Erfolg und Freude bereiten statt  Druck und Langeweile. Während dieser Zeit habe ich häufig mit meinen Mit-Promovierenden über das Thema Motivation diskutiert und mich – immer am Beispiel meiner eigenen Doktorarbeit – mit Fragen des Zeit- und Selbstmanagements auseinandergesetzt. Der Schlüssel zum produktiven Arbeiten für mich: Kleine Schritte, klare Prioritäten und eine große Portion Kreativität.

Wachsen durch Coaching, oder: Die eigene Lösung als Königsweg

MajanaBeckmann MeinWegZumCoachingNach meiner Promotion habe ich den hochschuldidaktischen Pfad weiter verfolgt. In einer eLearning-Abteilung  war ich zum ersten Mal als Beraterin tätig und sprach mit Lehrenden darüber, wie sie ihre Veranstaltungen durch digitale Medien sinnvoll unterstützen konnten. Ich merkte schnell, dass ich mich nicht wohl dabei fühlte, anderen meine eigene Vorstellung von der idealen Lösung aufzudrängen. Was in der jeweiligen Situtation stimmig war, konnten doch viel besser sie selbst entscheiden! Als mein Kollege mir die Teilnahme an einer Coaching-Ausbildung vorschlug, traf das genau meinen Nerv und meinen Bedarf: Ich wollte lernen, wie ich anderen Menschen ermöglichen kann, ihre eigene Lösung zu finden, ohne meine Ideen in den Vordergrund zu stellen.

Diese Coaching-Ausbildung war ein absolutes persönliches und fachliches Highlight!

Persönlich, denn durch die Arbeit an meinen eigenen Anliegen wurde ich mir über viele meiner Facetten bewusst. Faszinierend, wie plötzlich Klarheit entstand über Fragen und Probleme, die mich seit längerer und kürzerer Zeit beschäftigten.

Fachlich, denn ich war sofort begeistert vom Coachen. Hier hatte ich eine Tätigkeit gefunden, in der ich meinen Verstand (kluges Fragen), mein Herz (Empathie) und meinen Bauch (Intuition) gleichermaßen einsetzen kann. Die Zufriedenheit, die bei meinem Gegenüber über die gemeinsam entwickelten Lösungen entstand, war die beste Belohnung dafür. Das fühlte sich einfach richtig an – und ich genieße auch heute nach jedem Coaching das Gefühl, jemandem wirklich geholfen zu haben.

Seit Anfang 2015 bilde ich mich nun zur systemischen Beraterin (SG) weiter. Auch hier gibt es viel Neues zu durchdringen, interessante Erkenntnisse und die Möglichkeit als Persönlichkeit und als Beraterin zu wachsen – meine Vorlieben für Tiefgründigkeit und Selbstreflexion sind also garantiert erfüllt. Der Blick auf die Zusammenhänge, in die unsere Anliegen eingebettet sind, ist für meine Coachings sehr bereichernd -  ebenso wie die Schlussfolgerung, dass wir mit kleinen Veränderungen eine große Wirkung erzielen können, finde ich.

Der Weg zu sich selbst, oder: Mach’ deins!

In meinen Coachings sind meine Klientinnen und Klienten u.a. Promovierende, Führungskräfte und Privatpersonen. Ich begleite sie dabei, einen guten Umgang mit ihren Herausforderungen zu finden. So gut wie immer besteht der zentrale Schritt darin, die persönlichen Stärken zu erkennen und  Klarheit über die eigenen Zielvorstellungen zu gewinnen. Es ist genau dieser Weg zu sich selbst, der ein klares Bild von der Lösung wachsen lässt. Das eigene Potenzial ist der Schlüssel dazu. Da es sich allein um unser eigenes Denken, unser Erleben und nicht zuletzt unser eigenes Anliegen handelt, haben nur wir selbst den Schlüssel, um damit etwas für uns Stimmiges zu kreieren. 

Deshalb lautet meine Botschaft: Mach’ deins!

Lass' dich von den gut gemeinten Tipps der anderen inspirieren, aber nicht steuern. Finde heraus, welche Arbeits- und Lebensweise, welche Entscheidung, welches Verhalten dir und deinen Stärken entspricht, und du wirst mit mehr Zufriedenheit leben!


Entwicklungsprozesse an Hochschulen, oder: Was ich sonst noch tue

In meiner Teilzeit-Anstellung  als hochschuldidaktische Beraterin begleite ich ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen dabei, ihren Studierenden erkenntnisreiche Lernprozesse zu ermöglichen und sich dabei selbst in ihren Lehrveranstaltungen wohlzufühlen. Die eigene professionelle Haltung ist dabei meiner Ansicht nach ganz zentral, denn sie entscheidet, wie Lehrende den Studierenden begegnen und den Kontakt mit ihnen gestalten.

Als freiberufliche Moderatorin begleite ich u.a. Veränderungsprozesse von Fakultäten und gebe dort Struktur, wo alle Beteiligten inhaltlich involviert und gedanklich nicht frei für die Prozessgestaltung sind. Sehr viel Spaß macht mir auch die Arbeit mit Promovierenden, z.B. in Workshops zum Thema Prokrastination.  Hier steht häufig die Reflexion der eigenen Arbeitsweise und die Entwicklung der Persönlichkeit im Mittelpunkt. Dabei im Austausch mit anderen zu sein, ist für die Teilnehmenden und für mich eine Bereicherung. Mach’ deins – und lass dich auf dem Weg von anderen inspirieren, das ist mein Tipp für jeden individuellen Entwicklungsprozess!